Spannend ist es. Egal wo im Feld man sich befindet, es ist immer eng und man kämpft um jeden Platz. Erst im Nachhinein kann man sich wirklich Gedanken machen, was eigentlich los war. So auch nach der ersten Wettfahrt, in der wir wieder ordentlich durchgereicht wurden, obwohl wir am Start ganz gut raus kamen. Aber fehlende Geschwindigkeit an der Kreuz und auch raumschots lassen sich hier durch nichts wieder gut machen.
Nach kurzer Analyse ging es in die zweite Wettfahrt. Der Wind hatte deutlich nachgelassen, wir nahmen Spannung aus dem Rigg und waren guter Dinge. Und kamen beim Start überhaupt nicht vom Fleck. Aber keine Hektik aufkommen sondern laufen lassen war angesagt. Und freien Wind suchen, wie wir das auch in Lerici praktizierten. Damit ging es voran und wir schoben uns gut durchs Feld voran. Nach der Luvtonne unter Gennaker ab durch die Mitte, wo etwas mehr Wind war und schon waren wir mitten im Feld. Die zweite Kreuz lief gut auf der rechten Seite. Dann drehte der Wind 10° links und wir hatten ganz schön zu kämpfen. Aber auf dem letzten Bahnschenkel ins Ziel machten wir wieder einiges gut und in einem haarscharfen Finish segelten wir Rumpf an Rumpf als 21. ins Ziel.
Es geht also wieder aufwärts, und wir sind für unser extrem knappes Trainingspensum sehr zufrieden. Die Lernkurve zeigt steil nach oben. Jetzt heißt es auf Wind hoffen, damit wir auf’s Wasser können und auch weiterhin gut “die Kurve kriegen”.


